Herren I

Tabelle

 

Die erste Herrenmannschaft spielt aktuell in der Landesliga Nord-Ost.

 

Trainingszeiten Herren: Dienstag 19:00 und Freitag 19:30

 

Ambitionierte Spieler, die sich der Mannschaft noch anschließen wollen, sind jederzeit zum Training willkommen (Kontakt und Infos siehe auf der Übersichtsseite).

Knappe Niederlage für Arzberger Volleyballer

 

Am vergangenen Samstag reisten die Volleyballer der VSG Arzberg/Oberkotzau für ihren Auswärtsspieltag nach Bayreuth. Nachdem man sich in der Hinrunde eng, jedoch mit 0:3 geschlagen geben musste, sollte die Revanche mehr Punkte einbringen. Trotz des starken Kampfgeists musste sich die VSG am Ende denkbar knapp geschlagen geben.

VSG Arzberg/Oberkotzau - BSV Bayreuth: 2:3 (25:18/22:25/22:25/27:25/13:15)

Ein Aufschlagfehler der Gastgeber leitete den gelungenen ersten Satz für die Arzberger Mannschaft ein. Zwar entwickelte sich ein ausgeglichener Satzbeginn, doch die VSG schaffte es, durch einen stabilen Spielaufbau und effektive Angriffe über alle Positionen den BSV unter Druck zu setzen. Dies resultierte in einer 16:12-Führung sowie der ersten Auszeit auf Bayreuther Seite. Das konzentrierte Spiel der VSG blieb aber bestehen und der Vorsprung wurde auf 22:14 ausgebaut. Starke Aufschläge der Gastgeber ließen die Führung nochmals schrumpfen, doch ein ins Aus platzierter Angriff sicherte Arzberg/Oberkotzau den verdienten Satzgewinn.

Im zweiten Satz, der ebenfalls lange auf Augenhöhe verlief, verlor die VSG den Angriffsdruck. Auch gute Spielaufbauten wurden im Vergleich zu Satz eins zu wenig in direkte Punkte verwandelt, was dem BSV immer wieder Gelegenheit zum Gegenangriff ermöglichte. Zwar kämpften sich die Gäste nach einem 18:21-Rückstand nochmals zum 22:22 heran, aber das Bayreuther Team behielt die Nerven und entschied den Durchlauf für sich.

Den Start in Satz drei verpasste die Mannschaft von Trainer Ernstberger und sah sich schnell einem 2:7-Rückstand gegenüber. Der Kampfgeist, welcher den anschließenden Satz- und auch Punktgewinn sichern sollte, blieb bestehen, was zu mehreren sehenswerten Ballwechseln führte. Beide Teams kämpften um jeden Ball, sodass beim Spielstand von 20:22 der Satzgewinn für die VSG nochmals erreichbar schien. Die Gastgeber zeigten allerdings, warum sie nach diesem Spieltag den Tabellenplatz drei belegen sollten und spielten den Satz mit kühlem Kopf zu Ende.

Um die Bayreuther vor neue Aufgaben zu stellen, übernahm Dötsch das Zuspiel, während Lang auf die Position des Diagonalangreifers rutschte. Und dieser Wechsel zeigte Wirkung. Der Angriff der Arzberger wurde wieder druckvoller, die Mittelangreifer punkteten und die VSG fand zurück in die Spur. Aus einem 10:8 wurde ein 16:12-Vorsprung, der jedoch nicht ungefährdet über die Ziellinie gebracht werden konnte. Leichte Ungenauigkeiten im Spiel der Arzberger brachten den BSV zurück ins Spiel und ließ den Satz gegen Ende nochmals eng werden. Durch eine starke Teamleistung erkämpfte sich die VSG den Satz, sodass der Tiebreak die Entscheidung bringen sollte.

Auch hier starteten die Gäste mit zu vielen Eigenfehlern, was dazu führte, dass Trainer Ernstberger bei 2:9 bereits beide Auszeiten verbraucht hatte und der Satz bereits verloren schien. Doch Arzberg/Oberkotzau wollte sich nicht so leicht geschlagen geben und kämpfte sich auf 9:14 heran. Dann wechselte Kießling zum Aufschlag und startete eine druckvolle Aufschlagsserie, die, gepaart mit sehenswerten Angriffen seinerseits, die VSG bis zum 13:14 zurückbrachte. Das glückliche Ende lag schließlich bei den sichtlich verunsicherten Bayreuthern, die sich somit den hart umkämpften Sieg knapp sicherten. Nach diesem Spieltag steht die VSG aktuell auf dem fünften Tabellenplatz der Landesliga Nord-Ost und will sich in den verbleibenden vier Spielen noch möglichst viele Punkte sichern. Die nächste Chance bietet der 8. Februar 2026, wenn das Team in eigener Halle den Tabellenführer aus Regensburg und den auf Platz vier stehenden TS Kronach empfängt.

Für die VSG Arzberg/Oberkotzau spielten:

Angermann, Blechschmidt, Dötsch, Drechsel, Greger, Kießling, Lang, Reichel, Spengler

Deutliche Niederlage gegen die SpVgg Hainsacker und gelungene Revanche gegen den VC DJK Amberg II für die Volleyballer der VSG Arzberg/Oberkotzau

 

Am ersten Heimspieltag nach der Weihnachtspause, am Samstag den 10.01.26, empfingen die Volleyballer der VSG Arzberg/Oberkotzau die SpVgg Hainsacker, sowie den VC DJK Amberg II.

Trainer Norbert Ernstberger konnte auf einen fast vollständigen Kader zugreifen. Es fehlte aus beruflichen Gründen Diagonal/Außenangreifer Bartosz Cierbikowski. Ausgegebenes Ziel des Spieltags war es dem favorisierten zweitplatzierten SpVgg Hainsacker Parole zu bieten und mindestens einen Punkt zu entlocken, während nach einem Patzer im Hinspiel gegen den VC DJK Amberg II ein deutlicher Sieg erforderlich war, um wieder in die vordere Tabellenhälfte aufzusteigen.

 

VSG Arzberg Oberkotzau – SpVgg Hainsacker 0:3 (15:25, 14:25, 14:25)

 

Alle drei Sätze gegen die SpVgg Hainsacker liefen ähnlich ab und lassen sich wie folgt zusammenfassen. Zu Beginn des Satzes konnten die Spieler der VSG Arzberg/Oberkotzau der SpVgg Hainsacker kurzzeitig Parole bieten, dies änderte sich aber dann spätestens nach dem ersten Drittel des Satzes. Viele Abstimmungs- und Eigenfehler schlichen sich auf allen Positionen ein und machten es den Spielern der SpVgg Hainsacker leicht ihr Spiel durchzusetzen. Selbst leicht zurückgespielte Bälle und gute Chancen konnten von der VSG Arzberg Oberkotzau nur selten in Punkte verwandelt werden. Selbst zahlreiche Spielerwechsel und Auszeiten während der drei Sätze konnten am Spielverlauf nichts ändern. Das Resultat waren drei deutlich verlorene Sätze mit nur 15, 14 und nochmals 14 Punkten – ein Spiel zum Abhaken.

 

Nach dem schockierenden ersten Spiel forderte Trainer Norbert Ernstberger mit motivierenden Worten die Seinigen auf das erste Spiel abzuhaken und einen Neustart hinzulegen, um zumindest im zweiten Spiel gegen den VC DJK Amberg eine gute Leistung abzurufen und drei wegweisende Punkte auf das eigene Konto zu verbuchen.

 

VSG Arzberg Oberkotzau – VC DJK Amberg 3:1 (13:25, 25:23, 25:17, 25:18)

 

Zu Beginn des ersten Satzes schafften es die Volleyballer der VSG nicht das schockierende erste Spiel aus ihren Köpfen zu bekommen. Daraus resultierte ein Fehlstart, ebenfalls geprägt von vielen Eigenfehler. Beim Spielstand von 8:2 Punkten für den VC DJK Amberg nahm Trainer Norbert Ernstberger die erste Auszeit, um seine Spieler wachzurütteln. Dies fruchtete nur phasenweise, oft fehlte es der Mannschaft an Durchschlagskraft im Angriff, um zu Punkten. Eine zweite Auszeit folgte bei 9:18 Punkten und ein Wechsel auf der Zuspielposition bei 12:22 Punkten. Für Luca Dötsch übernahm nun Andreas Lang die Rolle des Spielmachers. Jetzt galt es Fahrt aufzunehmen und für die kommenden Sätze ins Spiel zu finden. Der erste Satz endete dann mit 13:25.

Eine Verbesserung der Leistung gelang der VSG Arzberg Oberkotzau dann erst in der Mitte des zweiten Satzes nach einem Wechsel auf der Mittelposition (Paul Drechsel jetzt für Alexander Prengler) und einer Auszeit bei einem 8:3 Rückstand. Im bisherigen Spielverlauf kristallisierte sich heraus, dass die Außenangreifer des VC DJK Amberg mit starken Linienangriffen immer mehr Punkten konnten. Es resultierte daraus die taktische Anweisung des Trainers in der Auszeit die Linie durch den Block abzudecken und die Feldabwehr in die Diagonale zu ziehen. Diese Anweisung fruchtete, es konnten jetzt zunehmend gegnerische Angriffe gut entschärft werden, was dem Zuspieler Andreas Lang mehrere Möglichkeiten in der Passverteilung eröffnete. Mit einer kämpferischen Leistung gelang es der Mannschaft somit den großen Rückstand zu verkürzen und den Gegner beim 13:15 zur ersten Auszeit zu zwingen. Gegen Ende des Satzes entwickelte sich ein wahrer Schlagabtausch. Jetzt harmonierten besonders Zuspieler Andreas Lang und Außenangreifer Lukas Reichel mit schnellen Pässen und durchschlagskräftigen Angriffen. Nach einigen knappen Ballwechseln konnte die Arzberger dann den zweiten Satzt mit 25:23 für sich entscheiden.

Nach dem spektakulären Comback im zweiten Satz, fand die VSG Arzberg/Oberkotzau zu ihrer alten Stärke und Stabilität zurück. Satz drei und vier verliefen ähnlich. Durch eine stabilisierte Annahme und eine gute Passverteilung durch Zuspieler Andreas Lang gelang es den Angreifern zunehmend zu Punkten. Besonders die schnellen Pässe über Außenangreifer Lukas Reichel waren ein Punktegarant. Jetzt schlichen sich beim VC DJK Amberg auch einige Eigenfehler in Block und Angriff ein. Durch die Linienblocks und der diagonal platzierten Feldabwehr seitens der Arzberger, gelang es auch weiterhin die Angriffe der Amberger zu entschärfen. Mit einer soliden Leistung in Satz drei (25:17) und vier (25:18) konnte die VSG Arzberg/Oberkotzau schließlich das Spiel mit 3:1 Sätzen für sich entscheiden und drei wegweisende Punkte auf das eigene Konto verbuchen.

Trainer Norbert Ernstberger lobte die starke kämpferische Leistung im zweiten Spiel nach einem schockierenden ersten Spiel.

 

Nach dem Heimspieltag steht die VSG Arzberg/Oberkotzau jetzt auf Tabellenplatz vier.

Am 24.01.26 sind die Arzberger Volleyballer dann beim aktuell fünftplatzierten BSV 98 Bayreuth zu Gast.

Keine Punkte gegen starke Aufsteiger

 

Für das letzte Auswärtsspiel in diesem Jahr reiste das Landesligateam der VSG Arzberger/Oberkotzau am vergangenen Sonntag zum Aufsteiger nach Kronach, mit dem klaren Ziel, das letzte Spiel in diesem Jahr für sich zu entscheiden. Trotz des Fehlens von Außenangreifer Kießling konnte Trainer Ernstberger – dank der Unterstützung der Oberkotzauer Jugendspieler – mit einer Kadergröße von zehn Mann zum Spieltag antreten. Am Ende musste jedoch eine harte Niederlage hingenommen werden.

 

VSG Arzberg/Oberkotzau - TS Kronach: 1:3 (20:25/25:18/14:25/28:30)

 

Bereits nach den ersten zwei Ballwechseln, welche von mehreren Abwehraktionen geprägt waren, wurde beiden Mannschaften klar, dass dies ein hart umkämpftes Spiel werden würde. Die effektiven Aufschläge, welche der VSG das gesamte Spiel über Probleme bereiteten, stellten Zuspieler Lang und Dötsch immer wieder vor schwierige Aufgaben, was auch den Angriffsdruck der Gäste stark einschränkte. Nach einem ausgeglichenen Satzbeginn führte dies jedoch dazu, dass die VSG bei 11:16 den Anschluss verlor und die erste Auszeit nehmen musste. Nach dem Zuspielerwechsel – Dötsch für Lang – konnte der Rückstand nochmals verringert werden, doch es waren erneut die starken Aufschläge der Gastgeber, die den Arzbergern den Zahn zogen und dem TS fünf Satzbälle verschafften.

Um das Kronacher Team vor neue Aufgaben zu stellen, änderte Trainer Ernstberger zu Beginn des zweiten Satzes die Aufstellung. Kapitän Angermann übernahm die Außenangriffsposition von Blechschmidt, und Drechsel rutschte auf die Mittelposition von Angermann. Dies zeigte Wirkung: Die Annahme der Gäste stabilisierte sich, wodurch sich vor allem Reichel und Angermann öfter gegen die starke Abwehr des TS durchsetzen konnten, was schnell in einer 6:3-Führung resultierte. Diese konnte dank einer konstant guten Leistung auf 8:3 sowie 18:11 ausgebaut werden und führte zu einem klaren Satzgewinn für die VSG.

 

Diesen Schwung schaffte es die Arzberger Mannschaft auch in Satz drei mitzunehmen und erspielte sich direkt einen Vier-Punkte-Vorsprung. Danach brach das Spiel der VSG jedoch komplett zusammen. Die stark platzierten Aufschläge der Gastgeber brachten den gesamten Annahmeriegel aus dem Konzept und auch gute Annahmen konnten nicht in Punkte umgewandelt werden. Aus einer 6:2-Führung wurde ein 6:8-Rückstand, was der TS den von ihr erwünschten Aufschwung brachte. Der Rückstand wuchs und Kronach verwandelte schließlich den zehnten ihrer zwölf Satzbälle.

 

Mit nun bereits einem abgegebenen Tabellenpunkt startete die VSG in Satz vier. Angermann übernahm wieder die Mittelposition neben Drechsel, und Lang verstärkte den Außenangriff. Es entwickelte sich ein ausgeglichener Satz, in dem beide Teams um jeden einzelnen Ball kämpften. Beim Spielstand von 18:19 nahm Ernstberger die erste Auszeit, die seinem Team die Ruhe verschaffte, um den Satz zu 22:20 wenden zu können. Aber auch der TS gab nicht auf und legte alles in das Spiel, um den Satz und somit alle drei Punkte in der eigenen Halle behalten zu können. Die Gäste forcierten den Ausgleich, die VSG schaffte es nicht, zwei eigene Satzbälle zu verwandeln und am Ende waren es wieder die Kronacher Aufschläge, die den Arzbergern einen Strich durch die Rechnung machten.

 

Trainer Ernstberger betonte die herbe Enttäuschung über die Niederlage und hob die überragende Leistung des Kronacher Liberos hervor. Auch das Fehlen von Kießling konnte nur phasenweise kompensiert werden, so Ernstberger. Somit überwintert die VSG auf Tabellenplatz fünf und möchte am 10. Januar in eigener Halle die nächsten Punkte einfahren. Parallel dazu findet der Heimspieltag der Arzberger Damen statt, die weiterhin die Tabellenspitze angreifen wollen.

Für die VSG Arzberg/Oberkotzau spielten:

 

Angermann, Blechschmidt, Cierbikowski, Dötsch, Drechsel, Greger, Lang, Reichel, Seidel, Spengler

Arzberger Mannschaften mit perfektem Wochenende

Am Samstag, dem 29. November, bestritten sowohl die Damen- als auch die erste Herrenmannschaft des CVJM Arzberg ihren Doppelspieltag – und das mit Erfolg. Während Trainer Jürgen Schenkel mit elf Spielerinnen den Auswärtsspieltag antrat, konnte Trainer Norbert Ernstberger dank der Unterstützung von Marco Damke und Tim Greger seinen Kader auf zehn Spieler aufstocken. Am Ende gelang beiden Mannschaften ein perfekter Spieltag mit jeweils sechs von sechs möglichen Punkten.

VSG Arzberg/Oberkotzau – TS Lichtenfels: 3:0 (25:14/25:17/25:16)

Mit dem Ziel, einen klaren Sieg einzufahren und alle drei Punkte in der eigenen Halle zu lassen, startete die VSG in Satz eins. Zwar setzte der großgewachsene Außengreifer des TS Lichtenfels die Abwehr der Gastgeber zu Beginn stark unter Druck, doch Anpassungen in Feldabwehr und Block lösten schnell das Problem, sodass die VSG mit 6:3 in Führung gehen konnte. Durch einen soliden Spielaufbau und mehrere Eigenfehler aufseiten der Gäste wuchs der Vorsprung schnell auf 13:8 sowie 20:11. Mit elf Satzbällen im Rücken sicherten sich die Arzberger den Satz. Der Folgesatz ähnelte stark dem ersten, und die VSG verschaffte sich einen 10:6-Vorsprung, welcher ebenfalls auf bis zu 19:10 ausgebaut wurde. Schließlich war es ein Aufschlagfehler der Gäste, der den Satz beendete. Der Beginn des letzten Satzes gestaltete sich ausgeglichen. Beim Spielstand von 11:10 steigerten die Gastgeber ihr Spiel in allen Elementen, was den Satz und somit das Spiel deutlich für die VSG entschied.

VSG Arzberg/Oberkotzau – FC Miltach: 3:0 (25:18/25:21/25:17)

Nachdem in der vergangenen Woche der FC Miltach bereits auswärts besiegt worden war, forderte Trainer Ernstberger auch für dieses Spiel volle Konzentration, um an den vergangenen Erfolg anknüpfen zu können. Und dies gelang. Die Arzberger Mannschaft schaffte es, sich auf den im Vergleich zum ersten Spiel deutlich stärkeren Gegner einzustellen, und es entwickelte sich ein umkämpfter erster Satz. Zeitweise erspielten sich die Gäste sogar einen Drei-Punkte-Vorsprung, aber eine Aufschlagserie von Kießling wendete den Satz für seine Mannschaft. Als nun auch noch Cierbikowski mehrere harte Aufschläge in die Feldhälfte des FC Miltach schickte, brach das Spiel deren endgültig zusammen und der Satz ging deutlich an die VSG. Auch im zweiten Satz spielte der FC erneut stark auf und zwang die Gastgeber bei 11:15 zur Auszeit. Doch diese zeigte Wirkung. Wie schon während des gesamten Spieltags gaben starke Blockaktionen von Angermann und Spengler dem Team immer wieder Aufschwung, was – gepaart mit starken Abwehrleistungen – den Arzbergern am Satzende vier Satzbälle verschaffte. Mit einem 0:2-Satzrückstand verpassten die Gäste den Start in Satz drei. Die VSG dominierte mit 7:1 und schließlich 25:17 den Satz und holte sich auch diesen Sieg verdient.

Somit stehen die bisher ungeschlagenen Damen des CVJM auf Platz vier der Tabelle und haben mit vier Spielen weniger als der Tabellenführer sehr gute Chancen, sich während der nächsten Spieltage weiter nach oben zu schieben. Die Herren rutschen wie erhofft vier Plätze nach oben und sind damit ebenfalls Vierter in ihrer Liga. Für beide Teams geht es in zwei Wochen weiter. Dann sind die Damen am 13. Dezember beim MTV Pegnitz II zu Gast, während die Herren einen Tag später beim Aufsteiger TS Kronach punkten wollen.

Für die Mannschaften spielten:Angermann, Cierbikowski, Damke, Dötsch, P. Greger, T. Greger, Kießling, Lang, Reichel, Spengler

Pflichtsieg der VSG Arzberg Oberkotzau gegen den Aufsteiger FC Miltach

 

Am vergangenen Samstag waren die Volleyballer der ersten Herrenmannschaft der VSG Arzberg/Oberkotzau beim Aufsteiger FC Miltach zu Gast. Da die VSG aus den ersten vier Spielen lediglich drei Punkte auf das eigene Konto verbuchen konnte, war gegen den Aufsteiger FC Miltach ein drei-Punkte-Sieg absolute Pflicht. Letzten Samstag waren alle Herrenmannschaften der VSG Arzberg/Oberkotzau im Einsatz, wodurch die erste Herrenmannschaft von nur einem Nachwuchsspieler aus Oberkotzau unterstützt werden konnte. Trainer Norbert Ernstberger stand somit ein Kader von acht Spielern zur Verfügung.

 

Mit mehreren druckvollen Aufschlägen wurde der erste Satz von Andreas Lang eröffnet, was schnell zu einem 3:0 Vorsprung führte. Anschließend fand auch der FC Miltach ins Spiel und konnte zum 4:4 ausgleichen. Durch die Formation von stabilen Blocks und einer guten Abwehrarbeit seitens der Arzberger konnten die Angriffe des Gegners im weiteren Satzverlauf gut entschärft werden. Ein 15:8 Vorsprung zwang den FC Miltach zur Auszeit. Aufgrund des konfortablen Vorsprungs hatte der Trainer Norbert Ernstberger die Möglichkeit frei zu wechseln, wodurch er den komplette Kader im Spiel halten konnte. Der VSG gelang es schließlich den ersten Satz, trotz einiger Wechsel beim FC Miltach, konzentriert und souverän bis zum 25:18 zu Ende zu spielen.

In zweiten Satzt knüpften die Arzberger an die Leistung des ersten Satzes an. Mit einer stabilen Annahme und guter Abwehrarbeit, angeführt von Libero Pascal Greger, kombiniert mit soliden Doppelblocks war es für Zuspieler Andreas Lang ein Leichtes die eigenen Angreifer in konfortable Einerblock-Situationen zu setzen. Bei einem Spielstand von 13:5 war Miltach bereits zur zweiten Auszeit gezwungen, beim 15:5 für Arzberg entschied sich Miltach den eigenen Zuspieler auszutauschen. Der neue Zuspieler der Gastgeber setzte die Mittelangreifer häufiger ein. Auf diese Situation mussten sich die Arzberger erst einstellen, wodurch sich der Vorsprung im weiteren Verlauf verkleinerte. Letztendlich konnte die VSG dann jedoch auch den zweiten Satz deutlich mit 25:18 für sich entscheiden.

Zu Beginn des dritten Satzes schlichen sich auf der Seite der Arzberger Volleyballer einige Eigenfehler ein, wohingegen Miltach an die gesteigerte Leistung gegen Ende des zweiten Satzes anknüpfen konnte. Mit jetzt guten Aufschlägen konnten die Miltacher Volleyballer den Annahmeriegel der VSG unter Druck setzen, wodurch es für Zuspieler Andreas Lang zunehmend schwieriger wurde die eigenen Angreifer in Einerblock-Situationen zu bringen. Arzberg konnte jetzt nicht mehr alle Angriffe in Punkte verwandeln. Ein 14:10 Rückstand veranlasste Trainer Norbert Ernstberger die erste Auszeit zu nehmen. Nach einem Wechsel auf der Außenposition beim 10:15 (Cierbikowski kommt für Blechschmidt) konnten sich die Arzberger stabilisieren, jedoch gelang es gegen den jetzt hochmotivierten FC Miltach nicht den Rückstand aufzuholen, wodurch der Satz mit 25:21 für Miltach endete.

In der Satzpause forderte der Trainer Norbert Ernstberger die Seinigen auf, die Eigenfehler abzustellen und die gute Leistung aus den ersten beiden Sätzen wieder abzurufen. Zudem startete die Mannschaft jetzt mit getauschten Außenpositioenen (Kießling jetzt Außen/Annahme, Cierbikowski jetzt auf Diagonalposition).

Der vierte Satz begann ziemlich ausgeglichen, beide Mannschaften konnten jeweils ihre Angriffe in Punkte verwandeln. In der Mitte des Satzes stellten sich jedoch bei der VSG leichte Ungenauigkeiten im eigenen Zuspiel ein, wodurch der FC Miltach mit 10:6 in Führung gehen konnte. Durch gute Block/Abwehrarbeit im weiteren Satzverlauf konnte die VSG jedoch viele Angriffe der Miltacher entschärfen und diese zu Eigenfehlern zwingen. Jetzt gelang es auch die Ungenauigkeiten im Zuspiel abzustellen und mit durchschlagskräfigen Angriffen auf allen Positionen die Aufholjagd zu starten. Dies gelang gerade bis zum Ende des Satzes, wodurch sich die Arzberger mit einem 25:23 den vierten Satz und die wichtigen drei Punkte sichern konnten.

 

Nach diesem wichtigen Sieg steht die VSG Arzberg/Oberkotzau weiterhin auf den vorletzten Tabellenplatz. Kommenden Samstag gilt es beim Heimspieltag gegen den Tabellennachbarn TS Kronch und das Tabellenschlusslicht TS Lichtenfels weitere wichtige Punkte einzufahren.

 

Für die VSG Arzberg/Oberkotzau spielten: Angermann, Blechschmidt, Cierbikowski, Greger, Kießling, Lang, Reichel, Spengler

 

VSG unterliegt Tabellenführer in Hainsacker

Ohne Trainer Ernstberger, welcher als Spieler die zweite Mannschaft des CVJM Arzberg unterstützte, aber mit großem Kader reiste die VSG zum Auswärtsspieltag zur SpVgg Hainsacker. Das Ziel: dem Tabellenführer die ersten Sätze der Saison abzunehmen.

VSG Arzberg/Oberkotzau – SpVgg Hainsacker: 0:3 (23:25/22:25/19:25)

Mit Zuspieler Lang am Aufschlag, der über das gesamte Spiel eine starke Zuspielleistung aufs Feld brachte, startete die VSG in Satz eins. Trotz druckvoller Aufschläge der Gastgeber schafften es die Gäste, ihr Spiel präzise aufzubauen und sich mit 6:3 abzusetzen. Vor allem der starke Block der VSG, angeführt von Angermann, griff ein ums andere Mal zu und ließ den gegnerischen Angreifern keine Chance. Somit sah sich die SpVgg bei 10:5 gezwungen, die erste Auszeit zu nehmen, die Wirkung auf die VSG zeigte. Die Eigenfehlerquote stieg und der Angriffsdruck lies nach, was den Gastgebern den von ihnen erhofften Aufschwung brachte. Zum 21:22 übernahmen diese schließlich die Führung und ein stark platzierter Ball in die hintere Ecke des VSG-Feldes beendete den Satz zugunsten der SpVgg.

Trotz der Enttäuschung, die anfängliche Führung nicht über die Ziellinie gebracht zu haben, schaffte es die Mannschaft aus Arzberg/Oberkotzau, den Fokus zu halten und legte auch in Satz zwei einen gelungenen Start hin. Stabile Annahmen ermöglichten Lang immer wieder die Mittelposition einzusetzen und somit den Block der Gastgeber auseinanderzuziehen, was den Außenangreifern der VSG gute Möglichkeiten eröffnete. Doch der Feldabwehr des Tabellenführers gelang es immer wieder, die Angriffe zu entschärfen und die Ballwechsel für sich zu entscheiden. Dank eines weiterhin dominanten Blocks der Gäste sowie einigen sehenswerten Abwehraktionen blieb das Spiel bis 17:18 ausgeglichen. Dann schlichen sich jedoch zwei Ungenauigkeiten in die Annahme der VSG ein, welche die Gegner für sich zu Nutzen wussten, und nach einem unglücklichen Netzroller gegen sich standen die Gäste einem 18:22-Rückstand gegenüber. Zwar verringerte eine Aufschlagserie von Kießling den Vorsprung nochmals auf 21:23, aber die SpVgg behielt die Nerven und gewann auch diesen Satz.

Den Start in Satz Nummer drei verpasste die VSG komplett und ermöglichte – mit freundlicher Unterstützung des Schiedsgerichts – Hainsacker eine schnelle 0:5-Führung. Sichtlich verärgert kämpften sich die Gäste jedoch wieder zurück und drehten den Spielstand zu 11:10. Doch erneut brachte eine Auszeit der SpVgg die Wende in diesem Satz. Ihr Spiel stabilisierte sich und trotz weiterer starker Aktionen auf Seiten der VSG zeigte der Gastgeber, weshalb er aktuell die Tabelle anführt. Beim Spielstand von 16:17 verlor Arzberg/Oberkotzau den Anschluss und auch zwei taktische Spielerwechsel sowie eine Auszeit bei 18:22 schafften es nicht, den Satz in der Endphase nochmals ausgeglichen zu gestalten. Kapitän Angermann resümierte das Spiel: „Wir hätten hundertzehn Prozent spielen müssen, um die Gastgeber schlagen zu können. Wenn wir es aber schaffen, die heute gezeigte Leistung bei anderen Gegnern abzurufen, wird es reichen, um diese besiegen zu können.“

Nach dem vierten Spieltag liegt die VSG auf dem vorletzten Tabellenplatz und will daher am kommenden Samstag gegen den Aufsteiger aus Miltach unbedingt punkten.

Für die VSG Arzberg/Oberkotzau spielten: Angermann, Blechschmidt, Cierbikowski, Dötsch, Greger, Kießling, Lang, Reichel, Spengler, Taig

Derbysieg gegen die VGF Marktredwitz II und Niederlage gegen den BSV 98 Bayreuth für die Volleyballer der VSG Arzberg/Oberkotzau

 

Am ersten Heimspieltag der Saison 2025/26, am Samstag den 8.11.25, empfingen die Volleyballer der VSG Arzberg/Oberkotzau den Lokalrivalen VGF Marktredwitz II, sowie den BSV Bayreuth.

Trainer Norbert Ernstberger konnte dank der Jugendspieler aus Oberkotzau, die jetzt durch die Spielgemeinschaft für die Landesliga spielberechtigt sind, auf einen breiten Kader von 12 Spielern zugreifen. Jedoch fehlten der Mannschaftskapitän und Mittelblocker Christoph Angermann, sowie Diagonal/Außenangreifer Bartosz Cierbikowski aus persönlichen Gründen.

 

VSG Arzberg Oberkotzau – VGF Marktredwitz II 3:1 (30:32, 27:25, 25:17, 26:24)

In den ersten Satz legten die Volleyballer der VSG Arzberg Oberkotzau einen guten Start hin und konnten sich schnell mit 6:1 Punkten von der VGF absetzen. Nach dem Fehlstart stabilisierte sich die VGF jedoch und beide Mannschaften konnten Ihre Angriffe durchsetzen. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, bei dem die Volleyballer der VSG Arzberg Oberkotzau den aufgebauten Vorsprung halten konnten. Gegen Ende des ersten Satzes konnte die VGF Marktredwitz den Rückstand verkürzen, was die Volleyballer der VSG verunsichert. Dadurch schlichen sich seitens der VSG einige Eigenfehler in der Annahme ein wodurch die VGF schließlich zum 22:22 ausgleichen konnte. Dies veranlasste Trainer Norbert Ernstberger eine Auszeit zu nehmen um den Lauf der VGF Marktredwitz II zu unterbrechen. Nach der Auszeit entwickelte sich ein wahres Kopf an Kopf Rennen. Beide Mannschaften waren stark entschlossen den ersten Satz für sich zu entscheiden, was der VGF Marktredwitz II in der Verlängerung dann mit einem starken Doppelblock zum 32:30 gelang.

In der Satzpause forderte der Trainer Norbert Ernstberger seine Spieler auf mutig und mit positiver Stimmung in den zweiten Satz zu starten. Diese Ansage fruchtete und es entwickelte sich auch im zweiten Satz ein Spiel auf Augenhöhe, jeweils mit kleineren Punkteserien für beide Mannschaften.

Durch starke Angriffe und eine gute Abwehr konnte sich die VGF Marktredwitz II am Ende des letzten Satzes einen Vorsprung von 24:21 Punkten erarbeiten. Durch druckvolle Aufschläge und eine gute kämpferische Leistung konnte jedoch die VSG Arzberg/Oberkotzau den Satz- und Punktverlust abwenden und den Satz erfolgreich mit 27:25 beenden.

Mit dem Schwung, des zum letztmöglichen Zeitpunkt gedrehten vergangenen Satzes, ging die VSG hochmotiviert in den dritten Satz. Durch eine stabile Annahme und eine gute Passverteilung durch Zuspieler Andreas Lang konnten die Arzberger Volleyballer ihre Angriffe durchsetzen und den dritten Satz deutlich mit 25:17 für sich entscheiden.

Doch so leicht wollte die VGF Marktredwitz II das Spiel nicht aus der Hand geben und es entwickelte sich im vierten Satz ein wahrer Schlagabtausch. Am Ende des vierten Satzes konnten dann die Arzberger Volleyballer einen leichten 20:22 Rückstand aufholen, den Satz mit 26:24 für sich entscheiden. Somit gewann die VSG Arzberg/Oberkotzau das spannende Derby gegen die Volleyballer der VGF Marktredwitz II mit 3:1 Sätzen.

Trainer Norbert Ernstberger lobte die starke kämpferische Leistung seiner Spieler.

 

VSG Arzberg Oberkotzau – BSV 98 Bayreuth 0:3 (12:25, 26:28, 23:25)

Beflügelt durch den ersten Sieg starteten die Arzberger Volleyballer in das zweite Spiel gegen den BSV 98 Bayreuth. Um den Zuspielers Andreas Lang, welcher erst kürzlich von einer Verletzung genesen war, nicht zu überlasten, übernahm Nachwuchszuspieler Luca Dötsch aus Oberkotzau für dieses Spiel die Position des Spielmachers.

Im ersten Satz benötigten die Angreifer einige Bälle, um sich auf den neuen Zuspieler einzustellen. Daraus resultierte ein schneller Rückstand von 6:1 Punkten. Gut formierte Doppelblocks und durchschlagskräftige Angriffe seitens des BSV Bayreuth brachten weitere Unsicherheit in die Mannschaft der VSG Arzberg/Oberkotzau, was zu einem deutlichen Satzverlust mit 25:12 Punkten führte.

Im zweiten Satz integrierte Trainer Norbert Ernstberger weitere Nachwuchsspieler aus Oberkotzau, um neuen Wind in das Spiel zu bringen. Dies gelang auch und es entwickelte sich ein spannender Satz, den am Ende ebenfalls der BSV 98 Bayreuth in der Verlängerung mit 28:26 Punkten für sich entscheiden konnte.

Zu Beginn des dritten Satzes waren beide Mannschaften gleichauf. In der Mitte des Satzes konnte sich dann der BSV Bayreuth mit gut formierten Doppelblocks und einer stabilen Feldabwehr einen Vorsprung von 5 Punkten zum 18:13 erspielen. Die Spieler der VSG ließen sich dadurch nicht entmutigen und es gelang den Rückstand mit druckvollen Aufschlägen auf 21:19 Punkte zu verkürzen. Am Ende konnte dann jedoch der BSV Bayreuth den zwei Punkte Vorsprung stabil halten und den Satz mit 25:23 für sich entscheiden.

 

Auch wenn durch das verlorene zweite Spiel keine weiteren Punkte auf das Konto der VSG Arzberg/Oberkotzau verbucht werden konnten, blickt der Trainer Norbert Ernstberger positiv auf den ersten Heimspieltag zurück: „Im ersten Spiel konnten wir durch eine starke kämpferische Leistung drei wichtige Punkte verbuchen und im zweiten Spiel haben die Nachwuchsspieler gezeigt, dass sie durchaus auch in der Landesliga in die Mannschaft integriert werden können.“

 

Bereits nächsten Samstag bestreiten die Volleyballer der VSG Arzberg/Oberkotzau in Hainsacker das nächste Auswärtsspiel.

Geschwächte VSG Arzberg/Oberkotzau unterliegt den Donau Volleys in Regensburg

Geschwächt durch mehrere kranke Spieler bestritt die VSG Arzberg/Oberkotzau am vergangenen Samstag ihren Auswärtsspieltag bei den Donau Volleys in Regensburg. Dank der Unterstützung von Christian Werner, der sich nach der vergangenen Saison eigentlich aus dem aktiven Spielbetrieb zurückgezogen hatte, konnte Trainer Ernstberger einen spielfähigen Kader zusammenstellen.

VSG Arzberg/Oberkotzau – SG Donau Volleys Regensburg III: 1:3 (25:22/18:25/17:25/20:25)

Mit Werner am Aufschlag startete die VSG gut ins Spiel und es entwickelte sich ein ausgeglichener Schlagabtausch zwischen den beiden Mannschaften. Gute Annahmen ermöglichten Zuspieler Lang eine variable Passverteilung, wodurch immer wieder der schnelle Ball über die Mittelposition gespielt werden konnte, was den Angriffsdruck auf die Gastgeber hochhielt. Nach einer Drei-Punkte-Serie zum 15:11 zwang man die Donau Volleys zur ersten Auszeit. Auch mehrere Wechsel auf Seiten der Gastgeber schafften es nicht, den Satz zu ihren Gunsten zu drehen und der taktische Wechsel zur Verstärkung des Blocks – Spengler für Lang – besiegelte den ersten Satz. Doch die SG behielt die Nerven und schaffte es, gestützt durch einen großen Kader von 13 Spielern, durch personelle Umstrukturierung die Arzberger Mannschaft vor neue Herausforderungen zu stellen. Zwar blieb der Spielaufbau der Gäste stabil, aber der steigende Angriffsdruck, kombiniert mit starker Blockarbeit, wendete das Blatt, wodurch die VSG beim Spielstand von 14:15 den Anschluss verlor, innerhalb von vier Punkten zwei Auszeiten nehmen musste und sich schließlich einem Rückstand von 16:21 gegenübersah. Auch der Versuch auf Arzberger Seite, das Zuspiel zu ändern fruchtete nicht und die Gastgeber sicherten sich verdient den Durchgang. Der Verlauf des dritten Satzes war dem des vorherigen nahezu identisch. Erneut zeigte sich bis zum 14:15 ein ausgeglichenes Spiel, doch dann griffen die großgewachsenen Spieler der Donau-Stadt ein ums andere Mal im Block zu und verschafften sich einen komfortablen Fünf-Punkte-Vorsprung. Der Spielerwechsel – Spengler für den noch stark angeschlagenen Reichel auf der Außenposition – konnte den Vorsprung der Gastgeber allerdings nicht mehr aufholen und die VSG verlor den Satz mit 17:25. Im vierten Durchgang schaffte es die Arzberger Mannschaft, sich nochmals zu sammeln und mit 14:11 sowie 17:14 in Führung zu gehen. Schließlich war es ein erneuter Wechsel auf der Außenposition der Gastgeber, der den Satz und somit das Spiel für die Donau Volleys entschied. Die stets starken und platzierten Angriffe in Richtung der Arzberger Feldhälfte stellten den Block und die Feldabwehr vor schwierige Aufgaben. Der Kampfgeist der VSG sorgte zwar immer wieder für längere Rallys, diese gingen am Ende jedoch zu oft zum Vorteil der SG aus. Unter Berücksichtigung der angeschlagenen Spieler fasste Trainer Ernstberger die Leistung seiner Mannschaft jedoch als „gut“ zusammen und sah die Problempunkte in der starken Angriffs- und Blockleistung der Gastgeber auf den Außenpositionen.

Auch wenn die VSG somit keine Punkte aus den ersten beiden Spielen mitnehmen konnte, versucht die Mannschaft zuversichtlich auf den kommenden Heimspieltag am 8. November 2025 zu blicken, denn ab diesem Zeitpunkt dürfen die Jugendspieler aus Oberkotzau eingesetzt werden, was Trainer Ernstberger breitere Wechseloptionen als bisher ermöglicht.

Für die VSG Arzberg/Oberkotzau spielten: Angermann, Cierbikowski, Greger, Lang, Reichel, Spengler, Werner

Missglückter Saisonstart für die Volleyballer der SG Arzberg/Oberkotzau

 

Am Samstag, den 18.10.2025, starteten die Volleyballer der ersten Herrenmannschaft der SG Arzberg/Oberkotzau, mit einem Auswärtsspiel in Amberg, in die Landesligasaison 2025/26. Die Ausgangssituation stellte sich schwierig dar, da die Nachwuchsspieler des ATSV Oberkotzau noch nicht eingesetzt werden durften und Dominik Seidel außerplanmäßig bei der zweiten Herrenmannschaft starten musste, da diese ansonsten nicht spielfähig gewesen wäre. Zudem war Trainer Norbert Ernstberger verhindert.

Verstärkt wurde die Mannschaft durch Klaus Schönauer, wodurch sich ein Kader von insgesamt acht Spielern ergab. Trotz schwieriger Lage hatte es sich die Mannschaft zum Ziel gesetzt, gegen den VC DJK Amberg II drei Punkte zu holen.

 

SG Arzberg Oberkotzau – VC DJK Amberg II 1:3 (22:25, 14:25, 25:23, 26:28)

 

Im ersten Satz starteten die Arzberger mit etlichen Eigenfehlern im Aufschlag und am Netz, wodurch sich der VC DJK Amberg schnell einen Vorsprung von vier Punkten zum 8:4 erspielen konnte. Danach gelang es jedoch der SG Arzberg/Oberkotzau den Rückstand aufzuholen, was zur ersten Auszeit durch den Gegner beim 12:12 führte. Der weitere Satzverlauf war auf beiden Seiten durchwachsen, am Ende konnte sich dann der VC DJK Amberg stabilisieren und den Satz mit 25:22 für sich entscheiden.

 

Im zweiten Durchgang gelang es der SG Arzberg Oberkotzau leider nicht, die vielen Eigenfehler abzustellen, hinzu kamen Unsicherheiten in der Annahme. Schnell gerieten die Arzberger in einen 8:3 Rückstand, wodurch die Motivation und Stimmung in der Mannschaft sichtlich abnahm. Die Angreifer konnten sich kaum gegen die gut formierten Doppelblocks des Gegners durchsetzen. Beim Spielstand von 14:8 für den VC DJK Amberg sollte ein Wechsel im Zuspiel bei der SG Arzberg Oberkotzau die Situation verbessern. Klaus Schönauer sollte nun für Andreas Lang die Zuspielposition übernehmen und neuen Wind in die Mannschaft bringen. Dieser konnte jedoch aufgrund der Unsicherheiten in Annahme und Abwehr wenig bewirken und so gewann der VC DJK Amberg auch den zweiten Satz souverän mit 25:14.

 

So leicht wollten die Arzberger das Spiel jedoch nicht abgeben. Durch motivierende Worte des Spielertrainers Lukas Reichel und einer Umstellung auf den Außenpositionen (Cierbikowski etzt auf Diagonal und Kießling auf Außen) wollte die SG Arzberg Oberkotzau noch einmal alles geben, um das Spiel zu drehen.

Die Maßnahmen fruchteten auch und es entwickelte sich im dritten Satz ein wahrer Schlagabtausch.

Durch eine stabilisierte Annahme und eine gute Ballverteilung durch den Zuspieler Klaus Schönauer, konnten die Arzberger den dritten Satz dann knapp mit 25:23 für sich entscheiden.

Der vierte Satz gestaltete sich ähnlich wie der Dritte. Beide Mannschaften schenkten sich gegenseitig nichts. Durch Abstimmungsfehler in der Feldabwehr gegen Ende des vierten Satzes, seitens der Arzberger Volleyballer, konnte sich jedoch der VC DJK Amberg einen Vorteil verschaffen und den Satz mit 28:26 beenden und das Spiel für sich entscheiden.

 

Trotz der beiden letzten hart umkämpften Sätze waren die Volleyballer der SG Arzberg Oberkotzau sehr enttäuscht ohne Punkte nach Hause zu fahren. Jetzt gilt es verstärkt die Abstimmung in der Feldabwehr zu trainieren, denn bereits nächsten Samstag bestreitet die SG Arzberg/Oberkotzau ihr zweites Auswärtsspiel gegen die SG Donau Volleys Regensburg III.

 

Für die SG Arzberg/Oberkotzau spielten: Lang, Schönauer, Reichel, Cierbikowski, Kießling, Angermann, Spengler, Greger

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