Herren I

v. links n. rechts: Norbert Ernstberger (Trainer), Christian Werner, Stephan Preußner, Julian Fastner, Dominik Seidel, Fabian Zeitler, Felix Rößler, Andreas Ernstberger, Michael Neubauer, Alexander Spengler, Christoph Angermann

Spielplan:

 

Gastgeber Auswärtsteam I Auswärtsteam II Datum Uhrzeit Ergebnis
Arzberg Schwandorf Memmelsdorf II 13.11.21 14:00 3:0, 0:3
Donauvolleys Abensberg Arzberg 28.11.21 12:00 1:3, 0:3
Schwaig III Arzberg Bayreuth II 22.02.22 14:00 3:0, 3:2
Abensberg Schwandorf Arzberg 13.02.22 12:00 2:3, 0:3
Arzberg Regenstauf II Donauvolleys 26.02.22 14:00 3:2, 3:0
Arzberg Regenstauf II Memmelsdorf II 26.03.22 12:00 3:0, 3:1
Bayreuth II Arzberg Schwaig III 02.04.22 14:00 1:3, 2:3

Spannung zum Saisonabschluss

 

Zum Abschluss der Saison stand für die erste Mannschaft des CVJM Arzberg ein Ausflug ins benachbarte Bayreuth an. Gegen die Wagnerstädter gab es die letzten Jahre durchweg sehenswerte Spiele auf Augenhöhe. Außerdem stand mit dem zweiten Spiel das Saisonfinale gegen die bisher unbezwungen Schwaiger an, die lediglich aufgrund mehrerer Spielausfälle hinter den Arzbergern in der Tabelle rangieren.

 

BSV Bayreuth II – CVJM Arzberg 1:3 (21:25, 25:21, 20:25, 24:26)

 

Die Gäste aus Arzberg reisten, wie schon des Öfteren diese Saison, dezimiert an. Aufgrund von Verletzungen sowie privater Verhinderung standen Kapitän Angermann, Mittelmann Spengler sowie die beiden Außen Neubauer und Seidel nicht zur Verfügung. Somit musste Diagonalmann Ernstberger mal wieder auf seine neue Lieblingsposition wechseln.
Gleich zu Beginn zeigte Arzberg den Bayreuthern, wo der Haken hängt. Mit druckvollen Angriffen und sehenswerten Blockpunkten wurde jegliche Gegenwehr unterbunden und der erste Satz schnell eingetütet. Im zweiten Satz schlichen sich dann vermehrt leichte Fehler in der Annahme sowie eine Behäbigkeit in der Abwehr ein, wodurch das bisher starke Angriffsspiel zum Erliegen kam und der zweite Satz an Bayreuth ging. Trainer Ernstberger fand in der Satzpause die richtigen Worte und die Konzentration war zurück. Ein ums andere Mal verzweifelten die Bayreuther Außenangreifer am starken Doppelblock der Porzellanstädter, sodass kein Druck aufgebaut werden konnte. Im Gegenzug schlugen die Bälle im Bayreuther Feld zuhauf ein, sodass es lediglich zum Ende des vierten Satzes nochmal kurz spannend wurde, als die Arzberger die gewünschte Konsequenz teilweise vermissen ließen. Letztlich konnten die drei Punkte eingefahren werden und man freute sich bereits auf den Kracher gegen Schwaig.

 

CVJM Arzberg – SV Schwaig III 2:3 (22:25, 25:18, 25:23, 21:25, 13:15)

 

Im letzten Spiel der diesjährigen Landesligasaison stand der Kracher gegen die junge Truppe aus Schwaig an. Nach der desolaten Vorstellung im Hinspiel war der CVJM bemüht, den Schwaigern den ersten Punktverlust der Saison beizubringen. Das Spiel startete wie erwartet feurig und auf einem absoluten Topniveau. Auf beiden Seiten wurde um jeden Punkt gekämpft und teils spektakuläre Abwehraktionen mündeten in aufsehenerregend lange Ballwechsel. Dabei hatten die jungen Wilden aus Schwaig im ersten Satz die Nase vorn. Dann aber drehte Arzberg auf und spielte sich in einen Rausch, wodurch die Sätze zwei und drei nach Oberfranken gingen. Somit war Schwaig erstmals in dieser Saison um einen Punkt erleichtert und die Porzellanstädter wollten mehr.
Zu Beginn des vierten Satzes ging es weiter hin und her, bis sich zum Ende hin das Kräfteverhältnis unglücklicherweise zu Gunsten der Schwaiger verschob. Bei den Jungs aus Arzberg schwanden die Kräfte, während die Mittelfranken aus einer vollen Auswechselbank neue Spieler ins Geschehen werfen konnten.
Somit musste mal wieder der Tiebreak die Entscheidung bringen, diesmal aber mit dem glücklicheren Ende für Schwaig.

 

Im Ergebnis stehen weitere vier Punkte, wodurch Arzberg weiterhin an der Tabellenspitze steht. Hier wird man vermutlich von Schwaig abgelöst werden, da diese noch sechs ausstehende Spiele zu absolvieren haben.
Rückblickend steht eine starke Saison der Arzberger, die sich jetzt schon über die Vizemeisterschaft in der Landesliga Nord-Ost freuen dürfen, da keines der weiteren Teams bei den noch ausstehenden Spielen vorbeiziehen kann. Bedenkt man den großen Trainingseifer, ist das durchaus eine beachtliche Leistung. Besonders freue durfte sich Routinier Schönauer, der an diesem Spieltag das letzte Mal für die Erste aus Arzberg auflief und anschließend feucht fröhlich in die Altersteilzeit verabschiedet wurde.
Danke Klaus, für all die geilen Volleyballjahre!

 

Es spielten: A. Ernstberger, J. Fastner, M. Greger, P. Greger, A. Lang, S. Preußner, F. Rößler, K. Schönauer, C. Werner, F. Zeitler.

Zwei Siege zuhause nach schwerem Kampf

 

Nach kurzfristiger Verlegung um einen Tag nach hinten Stand der zweite Heimspieltag des CVJM in dieser Saison ganz im Zeichen der Oberpfalz. Mit der zweiten Mannschaft aus Regenstauf sowie den Donauvolleys aus Regensburg kamen die Vertreter aus dem benachbarten Regierungsbezirk zum ungewohnten sonntäglichen Gastspiel.

 

CVJM Arzberg – TB Regenstauf II 3:2 (19:25, 25:21, 25:21, 23:25, 19:17)

 

Los ging es mit dem ersten Aufeinandertreffen der Saison gegen Regenstauf. Die Hausherren mussten verletzungsbedingt auf Mittelblocker Spengler sowie Allrounder Neubauer verzichten. Außerdem musste Kapitän Angermann ebenfalls kurzfristig passen, womit eine kreative Aufstellung nötig wurde. Diagonalmann Ernstberger rotierte auf die zweite Mitte, Zuspieler Zeitler zeigte sein Können von der Diagonalposition und Routinier Schönauer verteilte die Bälle im Zuspiel.
Arzberg verschlief gleich den Beginn der Partie und kam erst zu Ende des ersten Satzes langsam ins Spiel, wobei die Aufschlagquote von diesem Spieltag nicht in die Annalen eingehen wird. Ungewöhnlich viele Fehler jedes Einzelnen zogen sich durch alle Sätze. In den Sätzen zwei und drei wurde eine solide Leistung dargeboten, welche die 2:1 Satzführung brachte. Wieder einmal machten es die Porzellanstädter unnötig spannend, indem der vierte Satz knapp abgegeben wurde. Somit stand die Entscheidung im Tiebreak an. Hier startete Arzberg konzentriert, ließ jedoch plötzlich die letzte Konsequenz in den Ballwechseln vermissen. So konnte sich Regenstauf nach vorne bringen, ehe Angreifer Preußner, angeheizt von zwei krassen Fehlentscheidungen des Schiedsgerichts, das Spiel mit einem fulminanten Block sowie zwei knallharten Angriffen zu Gunsten der Arzberger beendete.

 

CVJM Arzberg – SG Donau Volleys Regensburg 3:0 (25:21, 25:16, 27:25)

 

Zum zweiten Spiel wurde auf Arzberger Seite einmal kräftig rotiert, um die Sonntagsstimmung etwas aufzubrechen. Zeitler wechselte zurück ins Zuspiel und Seidel sollte neue Impulse im Angriff setzen. Gleich zu Beginn des Satzes dann der Schock für Arzberg, als Seidel sich bei einer unglücklichen Aktion am Sprunggelenk verletzte und ausgewechselt werden musste. Für ihn kam Andreas Lang ins Spiel. Nun hatten die Arzberger keine Optionen mehr und es war klar, dass man die verbliebenen Kräfte voll in den Kampf werfen musste, um das Spiel möglichst schnell an sich zu reißen. In den beiden ersten Durchgängen gelang dies auch gut. Die Hausherren zeigten dabei Ihre Überlegenheit in allen Spielsituationen, wobei man wieder unnötig viele Geschenke in Form von Aufschlagfehlern verteilte. Im zweiten Satz zeigte Arzberg dabei die beste Leistung des Spieltags. Im dritten Satz machten sich dann erste Ermüdungserscheinungen bei den Gastgebern bemerkbar und die Regensburger witterten nochmal eine Chance. Somit entwickelte sich ein Abnutzungskampf, bei dem die Arzberger kontinuierlich mit ein bis zwei Punkten hinten lagen. Zum Satzende wurden nochmal alle Kräfte mobilisiert und die drei Punkte eingefahren.

 

Dieser Spieltag lässt sich gut unter dem Motto „Sonntag geht man in die Kirche, nicht in die Volleyballhalle“ einordnen. Trotz der zahlreichen Eigenfehler konnten die Hausherren fünf Punkte mitnehmen und zwischenzeitlich wieder die Tabellenführung in der Landesliga Nordost an sich ziehen.

Es spielten: A. Ernstberger, J. Fastner, A. Lang, S. Preußner, F. Rößler, K. Schönauer, D. Seidel, C. Werner, F. Zeitler.

Dezimierte Arzberger holen 5 Punkte

 

Am Sonntag musste der CVJM Arzberg seine wohl weiteste Auswärtsfahrt zum TSV Abensberg in Niederbayern antreten. Aufgrund der krankheits- bzw. verletzungsbedingten Ausfälle von Dominik Seidel, Klaus Schönauer sowie der Mittelblocker Werner und Spengler hatte Trainer Norbert Ernstberger nur einen etatmäßigen Mittelblocker im Aufgebot und auch sicherheitshalber das Trikot auch selbst mitgebracht.

 

TSV Abensberg-CVJM Arzberg: 2:3 (23:25,23:25,25:20,27:25,10:15)

 

Auf der zweiten Mittelblockposition begann dann der eigentliche Außen-/Diagonalspieler Michael Neubauer, Preußner rückte von der Außen- auf die Diagonalposition und Andreas Lang startete auf der Außenposition. Die Arzberger fanden in der ungewohnten Konstellation zunächst gut ins Spiel, es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Aufgrund einer zunehmend hohen Eigenfehlerquote geriet man dann jedoch ins Hintertreffen. Beim Stand 20:22 von ersetzte Andreas Ernstberger Preußner auf der Diagonalposition. Dieser konnte gleich mit guter Abwehrarbeit glänzen, und mit einer starken kämpferischen Leistung gelang es den Satz zu drehen. In der gleichen Konstellation ging man in den nächsten Satz. Auch hier entwickelte sich ein enges Spiel, welches die Arzberger schließlich mit 25:23 für sich entscheiden konnten.

Im dritten Satz zeigten die Arzberger jedoch Nerven, mit Fehlaufschlägen und einfachen Angriffsfehlern ließ man die Abensberger wieder ins Spiel kommen. Diese nutzen die Arzberger Schwächephase aus und konnten auf 1:2 Sätze verkürzen. Die Porzellanstädter wollten nun einen fünften Satz unbedingt vermeiden und konnten sich in einem erneut sehr ausgeglichenen Satz schließlich gegen Satzende mit 2 Punkten absetzen. Beim Stand von 22:20 wechselte sich Trainer Ernstberger zum Aufschlag ein, dieser blieb jedoch im Netz hängen. Trotzdem konnte man sich noch 2 Matchbälle erarbeiten, die man jedoch vergab. So kam es wie es kommen musste, die Spieler des TSV Abensberg nutzen ihren ersten Satzball und glichen nach Sätzen aus. Somit musste der Tie-Break die Entscheidung bringen. Mit viel Wut im Bauch legten die Arzberger los wie die Feuerwehr und konnten sich schnell eine deutliche Führung erspielen. Beim Stand von 8:3 wechselte man die Seiten. Nun spielte man das Spiel konsequent zu Ende und gewann den Satz ungefährdet mit 15:10.

 

VC Schwandorf-CVJM Arzberg: 0:3 (14:25,15:25,18:25)

 

Gegen die Aufsteiger aus Schwandorf, die zuvor Abensberg mit 3:1 besiegt hatten, zeigten die konzentriert spielenden Arzberger einen Klassenunterschied auf. Im ersten Satz konnte Ernstberger mit einer Aufschlagserie einen Vorsprung aufbauen, mit guten Blocks der Mittelblocker Angermann und Neubauer zog man dem Gegner endgültig den Zahn und konnte den Satz deutlich für sich entscheiden. Der zweite Satz war ein Abbild des ersten. Erneut eine Aufschlagserie und mehrere direkte Blockpunkte ließen die Schwandorfer nicht ins Spiel kommen. So konnte man auch diesen Satz deutlich für sich entscheiden. Nun hieß es Konzentration für den letzten Satz bewahren, um nicht erneut Punkte zu verschenken. Gewarnt aus dem ersten Spiel zeigte man jedoch weiter eine hochkonzentrierte Leistung, sodass man zu keiner Zeit Zweifel daran ließ, wer hier als Sieger vom Platz gehen würde. Somit ging auch der dritte Satz deutlich an den CVJM. Mit 5 Punkten aus zwei Spielen mit dezimierter Mannschaft konnte man auch am Ende zufrieden sein.

Hervorzuheben in einer geschlossenen Mannschaft waren Michael Neubauer, der auf der für ihn ungewohnten Mittelposition eine sehr gute Leistung zeigte, und Andreas Ernstberger, der insbesondere im zweiten Spiel gegen Schwandorf diese fast im Alleingang besiegte.

 

In zwei Wochen steht dann der nächste Heimspieltag an mit den Gegnern aus Regensburg und Regenstauf, die sich aktuell in der hinteren Tabellenhälfte befinden, jedoch in einer sehr ausgeglichenen Liga jeder jeden besiegen kann, sodass die Gegner keinesfalls auf die leichte Schulter zu nehmen sind. Voraussichtlich kann dann auch Trainer Ernstberger wieder auf einen größeren Kader zurückgreifen.

Für den CVJM Arzberg spielten: A. Ernstberger, A. Lang, S. Preußner, M. Neubauer, C. Angermann, J. Fastner, F. Rößler, F. Zeitler, N. Ernstberger.

Deutliche Niederlage gegen Tabellenführer - Derbysieg gegen Bayreuth

 

Nach einer längeren Pause über den Jahreswechsel ging es am vergangenen Samstag für die erste Mannschaft des CVJM Arzberg in der Landesliga Nord-Ost nach Schwaig. Hier stand der dritte Spieltag der Saison gegen die Landesliga-Reserve der Zweitligamannschaft aus Schwaig sowie die zweite Mannschaft des BSV Bayreuth an. Im Rennen um die Tabellenführung war somit alles vorbereitet für die erste Vorentscheidung der Saison, da man doch gegen die bisher ungeschlagenen Hausherren sowie den direkten Verfolger aus Bayreuth bestehen musste, um weiterhin ganz vorne mitmischen zu können.

 

SV Schwaig III – CVJM Arzberg 3:0 (25:16, 25:12, 25:8)

 

Im ersten Spiel des Tages stand das Duell Tabellenerster gegen -zweiten an. Der Verfolger aus Arzberg war sich der durchaus schwierigen Aufgabe bewusst, da Schwaig bis dato erst zwei Sätze bei vier gewonnen Spielen abgeben musste und mit voller Punktzahl souverän die Landesliga anführt. So war die Vorgabe von Trainer Ernstberger, von Anfang an volles Risiko in Aufschlag und Angriff zu gehen, da sonst gegen die körperlich und spielerisch top-besetzten Schwaiger kein Durchkommen zu erwarten war. Jedoch wurde schon zu Beginn des ersten Satzes klar, dass an diesem Tag gegen den Gastgeber ein perfektes Spiel gelingen müsste, um etwas verwertbares mitzunehmen. Dies klappte aber nur bedingt, gerade im Aufschlag konnte nicht der nötige Druck aufgebaut werden, wodurch die gegnerischen Angriffe ein ums andere Mal im Arzberger Feld einschlugen. Im Gegenzug war die Arzberger Annahme durch das harte Aufschlagspiel der Schwaiger nicht in der Lage, Zuspieler Zeitler die nötigen Bälle für ein variables Angriffsspiel zu liefern. Somit war der erste Satz relativ schnell verloren. In den beiden darauffolgenden Sätzen spielten sich die Schwaiger in einen Rausch, wogegen die Männer um Kapitän Angermann zeitweise hilflos und desorientiert wirkten. Nach nicht mal einer Stunde war die grausige Vorstellung vorbei. Einziger Trost blieb dabei, dass im darauffolgenden Spiel die Hausherren Bayreuth ebenfalls mit drei zu null abfertigten und in beiden Spielen eine Leistung zeigten, die mindestens ein bis zwei Ligen höher einzuordnen ist.

 

BSV Bayreuth II – CVJM Arzberg 2:3 (15:25, 25:23, 24:26, 25:22, 12:15)

 

Im zweiten Spiel sollte alles besser laufen, insbesondere da der Gegner Bayreuth hieß, mit dem man sich schon seit Jahren regelmäßig duellierte. Das war zumindest die gemeinsame Hoffnung der Porzellanstädter. Im ersten Satz wurde diese auch erfüllt, die Arzberger spielten nach kleinen Umstellungen in der Mannschaft soliden Volleyball und fuhren ihre Punkte sicher ein. Im zweiten Satz schlichen sich schon zu Beginn wieder viele kleine Fehler ein und der ein oder andere dachte vermutlich, dass Bayreuth bereits nach dem ersten Satz aufgegeben hätte. Folglich ging der Satz denkbar knapp an die Wagnerstädter. Ab dann entwickelte sich ein hart umkämpftes Spiel, mit teils langen Ballwechseln und sehenswerten Punkten auf beiden Seiten. Zwischenzeitlich erreichte die Arzberger Konfusion ein Niveau, dass Kapitän Angermann sich beim Basketball wähnte und sein Blockversuch folgerichtig abgepfiffen wurde. Nach vier Sätzen stand es verdienter Weise unentschieden, da sich keine Mannschaft aufgab, aber auch nicht wirklich absetzen konnte. Somit musste die Entscheidung im Tie-Break fallen. Hier wechselten beide Mannschaften nochmal, um mit frischen Kräften die Entscheidung zu Ihren Gunsten zu drehen. Die ersten Punkte waren noch ausgeglichen, doch die Arzberger konnten kontinuierlich den Vorsprung bis zum Stand von 14:9 ausbauen. Es wurde nochmal kurz spannend, als Bayreuth auf 12:14 verkürzen konnte, bevor die Jungs vom CVJM den Sack zumachten.

 

Im Ergebnis steht die magere Ausbeute von zwei Punkten, wobei man sich mehr erhofft hatte und ein erstes Spiel, das man am liebsten schnell vergisst. Im zweiten Spiel konnte man immerhin mit einem positiven Ergebnis den Spieltag beschließen, bevor es in zwei Wochen dann nach Niederbayern zum TSV Abensberg geht.

Es spielten: C. Angermann, A. Ernstberger, J. Fastner, A. Lang, M. Neubauer, S. Preußner, F. Rößler, D. Seidel, A. Spengler, C. Werner, F. Zeitler.

 

Voller Erfolg auf Auswärtsfahrt

 

Zum zweiten Spieltag in der Landesliga ging es für die Volleyballer des CVJM Arzberg in die Oberpfalz zu den neu formierten Donau Volleys aus Regensburg. Als zweite Herausforderung wartete der Bayernliga-Absteiger TSV Abensberg aus Niederbayern, der sich im Zuge der langen Zwangsspielpause neuformierte und freiwillig abgestiegen war. Somit waren die Erwartungen nicht ganz so klar, dazu stieß die ungewohnte Spielzeit am Sonntagmittag auf zurückhaltende Begeisterung.

 

SG Donau Volleys Regensburg – CVJM Arzberg 1:3 (18:25, 19:25, 26:24, 26:28)

 

Nachdem der Gastgeber aus Regensburg das erste Spiel gegen Abensberg ungefährdet gewonnen hatte, stellte Trainer Ernstberger sein Team auf einen langen Kampf ein. Er schien die richtigen Worte gewählt zu haben, denn die Arzberger Jungs legten los wie die Feuerwehr. Mit druckvollen Aufschlägen wurde ein geordnetes Aufbauspiel des Gegners größtenteils unterbunden. Dazu kamen immer wieder sehenswerte Abwehraktionen der Gästedefensive um Libero Rößler. Somit ging der erste Satz schnell an Arzberg. Zu Beginn des zweiten Satzes dasselbe Bild: Starke Aufschläge, eine kämpferische Abwehrleistung und harte Angriffsschläge. Dem hatten die Regensburger in diesem Durchgang nichts Wirksames entgegenzusetzen. Durch einige Umstellungen im Team gelang es den Gastgebern aus der Donaustadt im dritten Satz zunehmend, sich auf das Arzberger Spiel einzustellen. Dadurch nahm das Spiel an Fahrt auf und es entwickelte sich ein Kopf an Kopf Rennen. In diese Spielphase fielen leider auch einige unglückliche Entscheidungen des Schiedsgerichts, welche die Arzberger Spieler zaudern ließen und aus dem Konzept brachten. Im Ergebnis ging der Satz denkbar knapp verloren. Der vierte Durchgang ging weiter, wo der vorherige aufhörte: Lang umkämpfte Ballwechsel, strittige Schiedsrichterentscheidungen und sehenswerte Spielzüge. Zum Satzende hin sah beim Stand von 24:22 für Regensburg schon alles nach der Entscheidung im Tie-Break aus, ehe sich die Truppe um den stark aufspielenden Kapitän Angermann zusammenraufte und den Satz drehte und damit das Spiel doch noch in der Verlängerung an sich riss.

 

TSV Abensberg – CVJM Arzberg 0:3 (20:25, 23:25, 22:25)

 

Nach der kräftezehrenden ersten Partie wechselten die Arzberger gleich auf mehreren Positionen. Das zahlte sich aus und die Abensberger wurden gleich von Beginn an unter Druck gesetzt. Wieder waren es die Aufschläge, die dem Gegner den Wind aus den Segeln nahm und ein variables Zuspiel unterband. Somit konnten die Arzberger ein ums andere Mal die durchschaubaren Angriffsbälle stark abblocken. Der Vorsprung wurde bis zum Satzende nicht wieder hergegeben und beim Stand von 20 zu 25 der Sack zu gemacht. Der zweite Durchgang gestaltet sich etwas ausgeglichener, da Abensberg, begünstigt durch vermehrte Eigenfehler, zunehmend ins Spiel fand. Aber im Gegensatz zum ersten Spiel bewahrten die Jungs aus Arzberg einen kühlen Kopf und setzten sich am Ende knapp durch. Jetzt wollten sich die Spieler des CVJM die sechs Punkte auswärts nicht mehr nehmen lassen. Hinderlich dabei waren wieder vermeidbare Eigenfehler, die jedoch vom TSV Abensberg nicht genutzt werden konnten und somit die Arzberger schlussendlich die Nase vorn hatten.

 

Mit diesen Ergebnissen nistet sich der CVJM Arzberg mit 3 von 4 möglichen Siegen in der oberen Tabellenhälfte ein und belegt aktuell den zweiten Platz in der Landesliga Nord/Ost. Die Punktejagd geht im neuen Jahr am 22. Januar mit dem Auswärtsspieltag beim bisher ungeschlagenen Tabellenführer SV Schwaig 3 weiter. Bis dahin werden die Arzberger Jungs fleißig weitertrainieren und sich die ein oder andere Gans schmecken lassen.

 

Es spielten: C. Angermann, A. Ernstberger, J. Fastner, M. Neubauer, S. Preußner, F. Rößler, K. Schönauer, D. Seidel, A. Spengler, C. Werner, F. Zeitler.

Licht und Schatten zum Saisonstart

 

Letzten Samstag war es endlich wieder soweit: Der lang ersehnte Saisonstart für die Volleyballer des CVJM Arzberg nach einjähriger Abstinenz aufgrund der leider immer noch aktuellen Corona-Pandemie. Von der Mannschaft ebenso freudig erwartet wurde die Rückkehr von Zuspieler Klaus Schönauer nach überstandenen Rückenproblemen. Beim angesetzten Heimspieltag empfing das Arzberger Team den VC Schwandorf sowie den SC Memmelsdorf 2.

 

CVJM Arzberg – VC Schwandorf 3:0 (25:15, 25:21, 25:20)

 

Zum Auftakt ging es gegen den Liganeuling aus der benachbarten Oberpfalz. Dieser war für die Porzellanstädter ein unbeschriebenes Blatt. Die Vorgabe von Trainer Ernstberger war klar: Das eigene Spiel aufbauen und die Initiative in der Hand behalten. Der Start gelang wie aus dem Bilderbuch. Mit druckvollen Angaben, einer sauberen Annahme und harten Angriffsbällen schaffte es der CVJM, sofort das Spiel an sich zu reißen. Hinzu kamen immer wieder starke Abwehraktionen, sodass der erste Satz deutlich mit 25:15 an die Arzberger ging. Zu Beginn des zweiten Satzes dasselbe Bild: Mit durchwegs gefährlichen Angaben wurde ein geordnetes Aufbauspiel des Gegners nahezu unterbunden. Zum Ende des Satzes schlichen sich ein paar Fehler in das Arzberger Spiel ein, jedoch war die Mannschaft bei den entscheidenden Punkten immer zur Stelle und schnürte den Sack beim Stand von 25:21 zu. Im entscheidenden dritten Satz ließen die Spieler des CVJM dann nichts mehr anbrennen, womit schließlich nach knapp einer Stunde die ersten drei Punkte der Saison verbucht werden konnten. In einem allgemein starken Team stach besonders Julian Fastner mit einer fulminanten Angriffsleistung sowie seinen brachialen Sprungaufschlägen heraus. Ebenso wusste Zuspieler Fabian Zeitler auf der für ihn ungewohnten Diagonalposition zu überzeugen.

 

CVJM Arzberg – SC Memmelsdorf 0:3 (16:25, 19:25, 18:25)

 

Im zweiten Spiel ging es gegen die Reserve aus Memmelsdorf. Diese war in der letzten Vor-Pandemie Saison aus der Bayernliga abgestiegen und somit stand gleich noch ein Spiel gegen eine unbekannte Mannschaft an. Die Arzberger Jungs starteten im Vergleich zum ersten Spiel unter umgekehrten Vorzeichen: Die Gäste aus der Bamberger Region legten Los wie die Feuerwehr und die Spieler vom CVJM hatten zu tun, dass Sie ins Spiel fanden. Schnell zeigte sich, dass dies kein leichtes Spiel werden würde. In nahezu allen Spielsituationen hatten die Gäste die Nase vorn. Im ersten Satz fand die Heimmannschaft hierauf keine passende Antwort und folgerichtig stand es zum Satzende 25:16 für die Gäste. Im zweiten Satz kamen die Arzberger wieder besser ins Spiel, aber ein ums andere Mal triumphierten die Memmelsdorfer in den zahlreichen langen und sehenswerten Ballwechseln. Somit ging auch der zweite Satz mit 25:19 verloren. In der Satzpause versuchten sich die Spieler aus Arzberg nochmal zusammen zu Raufen um die Wende noch herbeizuführen. Dementsprechend ausgeglichen startete der dritte Satz und es gelang anfangs keiner Mannschaft, sich abzusetzen. Im weiteren Verlauf zeigte sich jedoch, dass die Gäste heute einfach ein Quäntchen mehr zu bieten hatten in ihren Aktionen. Insbesondere im Block der Memmelsdorfer war häufig Endstation für die Angriffsbälle der Hausherren. Somit ging auch der dritte Satz verloren und die drei Punkte nach Memmelsdorf.

 

In zwei Wochen geht es für die Jungs vom CVJM auf die Auswärtsreise nach Regensburg. Dort warten die neu formierte Truppe der Donau Volleys Regensburg sowie die alten bekannten vom TSV Abensberg. Wenn die Porzellanstädter an die, besonders im ersten Spiel, gezeigten Leistungen anknüpfen, darf diese Saison mit allem zu rechnen sein. Es spielten: C. Angermann, A. Ernstberger, J. Fastner, A. Lang, M. Neubauer, S. Preußner, F. Rößler, K. Schönauer, D. Seidel, A. Spengler, C. Werner, F. Zeitler.

Beginn der Vorbereitung auf die Saison 2021/22

 

Nach dem durch die Corona-Krise bedingten Abbruch der letzten Saison können wir dank der beschlossenen Lockerungen ab dem 11.06.2021 wieder mit der Vorbereitung in der Halle beginnen. Die Mannschaft um Trainer Norbert Ernstberger konnte in der selben Besetzung wie in der Vorsaison gehalten werden. Verletzungsbedingt wird Diagonalspieler Michael Neubauer jedoch voraussichtlich erst zur Rückrunde zur Verfügung stehen. Dafür wird aller Voraussicht nach Klaus Schönauer auf der Zuspielposition wieder zur Verfügung stehen und uns auf dieser Position verstärken.

Wir konnten bereits die Gelegenheit nutzen und uns im Sand wieder mit dem Ball vertrauen und hoffen, dass die alten Fähigkeiten bis zum Saisonstart wieder zurückkehren.

 

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